Die Heilstätten Beelitz wurden zwischen 1898 und 1930 als Arbeiter-Lungenheilstätte Beelitz-Heilstätten errichtet. Mit ihren insgesamt über 60 Gebäuden bilden die Heilstätten den mit Abstand größten Klinikkomplex im Berliner Umland. Das Areal wurde durch eine Eisenbahnlinie und eine kreuzende Landstraße in vier Teile mit unterschiedlichen Funktionen geteilt. Das Areal südwestlich des Bahnhofes wurde als Sanatorium für die weiblichen Patienten genutzt. Dort wurden Damen mit nicht ansteckenden Krankheiten behandelt. Bei dem Ensemble aus drei Gebäuden wird seit diesem Frühjahr mit der Sanierung begonnen. Von den ursprünglichen Plänen, die Gebäude an Künstler und Kreative zu vermitteln, kam man inzwischen ab und "jedermann" mit ausreichenden Mitteln kann sich sein Stück Beelitz sichern.